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2. Juli 2008 Klaus Lederer, Steffen Zillich

Diversity in der LehrerInnenaus- und -weiterbildung

Kleine Anfrage

der Abgeordneten Dr. Klaus Lederer und Steffen Zillich (Die Linke)

  1. In welcher Form und mit welchen Inhalten ist Diversity obligatorischer Gegenstand der Lehrer/innenaus- und -weiterbildung?
  2. Wie viele Semesterwochenstunden wurden in den vergangenen 4 Semestern in der Lehrer/innenausbildung auf das Themenfeld Diversity verwendet?
  3. Wie viele Fortbildungen wurden im Rahmen der Weiterbildung zum Themenfeld Diversity in den vergangenen zwei Jahren angeboten? Wie viele Lehrerinnen und Lehrer aus welchen Bezirken und von welchen Schultypen und Klassenstufen haben an diesen Angeboten auch teilgenommen?
  4. Inwieweit werden bei den entsprechenden Aus- und Weiterbildungsangeboten freie Träger miteinbezogen bzw. auf deren Kompetenzen zurückgegriffen?
  5. Wie wird in der LehrerInnenaus- und -weiterbildung dem Querschnittscharakter von Diversity Rechnung getragen? Werden allen Studierenden ent-sprechende Kenntnisse vermittelt?
  6. Sind die bestehenden Inhalte sowie Lehr- und Lernformen, die in der Lehrer/innenaus- und -weiterbildung für Diversity vorgesehen sind ausreichend und zielführend genug um den in der Ausführungsvorschrift zur Sexualerziehung (AV 27) formulierten Anspruch gerecht zu werden?
  7. Inwieweit und in welchem Umfang ist Diversity lehrplanmäßig Thema im Rahmen einzelner Unterrichtsfächer? Wie wird konkret sichergestellt, dass die für die Fächer zuständigen Lehrerinnen und Lehrer für diesen Komplex ausreichend qualifiziert sind?
  8. Inwieweit wird Diversity im Rahmen des Unterrichts interdisziplinärer Gegenstand in Textaufgaben, Diktaten und anderen Übungen und wie wird dafür Sorge getragen, dass das Thema interdisziplinär und methodisch im schulischen Beziehungsnetz und den persönlichen Umgangsformen im Schulbetrieb mitgedacht wird?
Dateien:
ka16-12323.pdf31 K