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CDU Reinickendorf verhindert Gemeinschaftsschule

Mit ideologischen Scheuklappen in den Gräben des kalten Krieges

Die Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschloss jetzt mit ihrer CDU-Mehrheit, Gemeinschaftsschulen in Reinickendorf zu verhindern. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher Steffen Zillich:

Die Tatsachen im Bezirk sind andere als die CDU sie per Beschluss herstellen will: Beide Schulen, die Hannah-Höch-Grundschule und die Greenwich-Sekundarschule, wollen zur Gemeinschaftsschule fusionieren. Die schulischen Gremien haben so beschlossen, Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen beider Schulen wollen dies. Auch Bezirkselternausschuss sowie Bezirksschulausschuss unterstützen die Gründung der Gemeinschaftsschule im Märkischen Viertel.

Der Schulausschuss der BVV und selbst die BVV haben im Januar 2011 bereits für die Fusion beider Schulen zur Gemeinschaftsschule gestimmt. Die CDU musste nun mit ihrer Mehrheit diesen Beschluss erst wieder aufheben, um die Gemeinschaftsschule doch noch zu verhindern.

Reinickendorf wäre so der einzige Bezirk ohne Gemeinschaftsschule. Mit ideologischen Scheuklappen verharrt die kleingeistige Bezirks-CDU in den Gräben des kalten Krieges. Sie stellt sich gegen die beteiligten Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen, verhindert demokratische Entscheidungsprozesse und vermag nicht zu sehen, dass die Schulen in ihrer Entwicklung der CDU längst davon geeilt sind.

Nun ist die Landes-CDU in der Verantwortung, Position zu beziehen. Trägt sie den Blockadekurs der Reinickendorfer CDU mit, verabschiedet sie sich damit auch aus den bildungspolitischen Debatten in der Stadt.


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