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Innergrüner Richtungsstreit um die Gemeinschaftsschule

Steffen Zillich zum Ausstieg von Özcan Mutlu aus dem Beirat

Der bildungspolitische Sprecher Steffen Zillich erklärt:

Ich bedaure den Ausstieg des schulpolitischen Sprechers der Grünen-Fraktion, Özcan Mutlu, aus dem Beirat Gemeinschaftsschule. Er ist nicht in der Sache begründet.

Vielmehr ist er Ausdruck eines innergrünen Richtungsstreits um die Gemeinschaftsschule. Ob als taktisches Opfer an eine mögliche Koalition mit der CDU oder wegen des Mangels an bildungspolitischem Reformmut: Der Ausstieg ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Verfechter der Gemeinschaftsschule bei den Berliner Grünen auf dem Rückzug befinden – ganz anders als bei den Grünen in anderen Bundesländern.

Da dieses Manöver bereits vor der Sitzung des Beirats in Aussicht gestellt worden war, liegt der Verdacht nahe, dass Özcan Mutlu es längst geplant hatte. Verständlicherweise hat sich der Beirat am Freitag auf diese Komödie nicht einlassen wollen.

Auf den Start der Pilotphase zur Gemeinschaftsschule hat die Entscheidung der Grünen jedoch keinen Einfluss. Die Schulen haben sich beworben. Dazu nehmen die Schulträger jetzt Stellung. Wenn diese Stellungnahmen vorliegen, werden die Bewerbungen geprüft und natürlich auch im Beirat diskutiert werden, jetzt eben ohne Özcan Mutlu.


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