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Keine Lösung ohne die Bewohner_innen

Wohnhaus der Pinel GmbH in Schöneberg

Gestern trafen sich Azize Tank, MdB DIE LINKE und Sprecherin für soziale Menschenrechte und der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Steffen Zillich, mit den Betreiber_innen, Mitarbeiter_innen und insbesondere Bewohner_innen innen des Wohnhauses der Pinel GmbH in Schöneberg, um ihnen erneut die Unterstützung bei der Lösungsfindung zuzusagen. Sie bekräftigten, dass es eine Lösung ohne oder gegen die Bewohner_innen nicht geben sollte.

Menschen, insbesondere hier mit psychischen Beeinträchtigungen, dürfen nicht behandelt werden, wie auf einem Abschiebebahnhof oder Abstellgleis für Gegenstände. Auch sie haben ein Recht auf Selbstbestimmung und Selbstständigkeit. Niemand sollte aus einer Logik des Sparzwanges und der Gewinnmaximierung seinen Wohnraum, sein soziales Umfeld, seine Vernetzungen sowie das Gefühl von Sicherheit und Unterstützung verlieren. Liegenschaften des Landes und des Bundes dürfen weder als Spekulationsobjekte noch als verdeckte Investitionshilfen verwendet werden. Ein Umdenken bei der Liegenschafts- und Wohnungspolitik weg von allein finanziellen Aspekten hin zu sozialer Verantwortung als Priorität ist dringend erforderlich. Die Arbeit von Projekten der Psychologie, die sich als Alternative zu Zwangsmaßnahmen, geschlossene Unterbringung und maximalen Medikamentengebrauch verstehen sowie an der Betroffenen ausrichten, sollten unterstützt und nicht behindert oder eingeschränkt werden.